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Ehrlich gesagt staunte ich nicht schlecht, als ich den japanischen Daviscup-Altmeister Suzuki
in der Aachener Quali auflaufen sah. Gegner war einer der vielen jungen deutschen Talente, Michael
Lux, die für due Quali eine Wildcard erhalten hatten.
Michael Lux startete gut, brachte bis zum 3:3 problemlos seinen eigenen Service durch. Er zeigte
einen guten Aufschlag, Suzuki nutzte dann aber den ersten Breakball, ging 4:3 in Führung und
brachte mit einem zweiten Break den Satz locker nach Hause. Doch wirklich überzeugend wirkte
Takao Suzuki dabei nicht: direkt im ersten Spiel des zweiten Satzes gab er sein Aufschlagspiel ab. Doch anstatt
seine Chance zu nutzen, haderte er etwas zu viel und verlor sechs weitere Spiele in Folge.
Auch wenn sich Michael Lux sicherlich sehr gut verkaufte, war dies ein typisches Spiel: letzendlich
war er gegen den Japaner chancenlos. Trotzdem eine sehr ansehnliche Partie.







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